EU Niedersachen

Wiedereingliederung von Inhaftierten und Haftentlassenen in die Gesellschaft und den Arbeitsmarkt

Fonds:
ESF+
Förderperiode:
2021 - 2027

Gefördert werden Projekte, die Inhaftierten und Haftentlassen bei der Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt und in die Gesellschaft helfen.

Zielsetzung

Inhaftierte, die sich ca. sechs Monate vor der Entlassung befinden, werden mit gezielten Qualifizierungsmaßnahmen bei der Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt und in die Gesellschaft unterstützt. Zudem erfolgt eine Entlassungsbegleitung sowie eine maximal sechsmonatige Nachbetreuung durch proaktive Sozialarbeit.

Im Rahmen des Projekts werden individuelle Probleme der Teilnehmenden herausgearbeitet und gemeinsam Lösungen entwickelt, sowie Kern- und Schlüsselkompetenzen für die Wiedereingliederung vermittelt.

Was wird gefördert?

Gefördert werden Maßnahmen, die durch Kompetenzstärkung der Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt und in die Gesellschaft dienen.

Wie wird gefördert?

Die Laufzeit eines Projekts beträgt grundsätzlich 30 Monate. Die Zuwendung wird als nicht rückzahlbarer Zuschuss in Form einer Anteilfinanzierung zur Projektförderung gewährt. Die Förderung aus ESF+-Mitteln beträgt grundsätzlich in der SER 40 % und in der ÜR 60 % der zuwendungsfähigen Ausgaben. Alle sonstigen förderfähigen Ausgaben werden durch eine Restkostenpauschale auf die direkten Personalausgaben in Höhe von 35 % abgegolten.

Fördervoraussetzungen

Es muss ein mit der jeweiligen Justizvollzugseinrichtung eng abgestimmtes, integriertes Gesamtkonzept erstellt werden. Über den Projektzeitraum sind mindestens zwölf Teilnehmerplätze vorzuhalten und in Zusammenarbeit mit der Justizvollzugseinrichtung möglichst durchgehend zu besetzen. Der Ort der Durchführung des Projekts (die Hauptanstalt), muss die Betriebsstätte der Zuwendungsempfängerinnen und -empfänger sowie der Hauptwohnsitz der Teilnehmenden sollen in dem jeweiligen Programmgebiet (Regionenkategorien ÜR oder SER) liegen, für das die Förderung beantragt wird.