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Verfahrenstechnik zur nachhaltigen Anwendung mykorrhizierter Bodenhilfsstoffe im Feldanbau von Soja, Körnermais und Kartoffeln

Knapper und teurer werdende Ressourcen (z.B. Phosphat) und eine nachhaltige Wirtschaftsweise erfordern neue Konzepte in der Pflanzenernährung. Mykorrhizierte Bodenhilfsstoffe verbessern Bodenleben, Nährstoffverfügbarkeit und Trockentoleranz deutlich, sie wirken sich somit positiv auf die Pflanzenentwicklung und -gesundheit aus. Mithilfe verfügbarer Maschinen (Mikrogranulatstreuer) soll ein Verfahren entwickelt werden, mykorrhizierte Bodenhilfsstoffe exakt dosiert im Boden abzulegen, so dass eine optimale Mykorrhizierung der Kulturpflanzen unter möglichst geringen Kosten erzielt wird. Dazu werden Feldversuche in den Kulturen Mais, Soja und Kartoffeln angelegt. An erster Stelle im Projekt steht die Praxisorientierung: Die Technik zur Mykorrhiza-Anwendung muss effektiv und unkompliziert im landwirtschaftlichen Betriebsablauf integriert werden. Dafür ist die Kooperation mit den beteiligten Landwirten eine wichtige Voraussetzung. Vorversuche seit zwei Anbauperioden haben vielversprechende erste Ergebnisse bringen können zu: Kornertrag im Mais (bio) sowie Kartoffelknollenertrag (konventionell) bei reduzierter mineralischer P und N-Düngung. Mitglieder der OG: Institut für Pflanzenkultur e. K.; Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau Großbeeren/Erfurt e.V.; Michael Cordts; Bernd Trumann

Region: Lüneburg
Landkreis/kreisfreie Stadt: Lüchow-Dannenberg
Projektträger: Institut für Pflanzenkultur e. K.

Alle Daten im Überblick

Förderbereich: Innovation
Beschreibung

Knapper und teurer werdende Ressourcen (z.B. Phosphat) und eine nachhaltige Wirtschaftsweise erfordern neue Konzepte in der Pflanzenernährung. Mykorrhizierte Bodenhilfsstoffe verbessern Bodenleben, Nährstoffverfügbarkeit und Trockentoleranz deutlich, sie wirken sich somit positiv auf die Pflanzenentwicklung und -gesundheit aus. Mithilfe verfügbarer Maschinen (Mikrogranulatstreuer) soll ein Verfahren entwickelt werden, mykorrhizierte Bodenhilfsstoffe exakt dosiert im Boden abzulegen, so dass eine optimale Mykorrhizierung der Kulturpflanzen unter möglichst geringen Kosten erzielt wird. Dazu werden Feldversuche in den Kulturen Mais, Soja und Kartoffeln angelegt. An erster Stelle im Projekt steht die Praxisorientierung: Die Technik zur Mykorrhiza-Anwendung muss effektiv und unkompliziert im landwirtschaftlichen Betriebsablauf integriert werden. Dafür ist die Kooperation mit den beteiligten Landwirten eine wichtige Voraussetzung. Vorversuche seit zwei Anbauperioden haben vielversprechende erste Ergebnisse bringen können zu: Kornertrag im Mais (bio) sowie Kartoffelknollenertrag (konventionell) bei reduzierter mineralischer P und N-Düngung. Mitglieder der OG: Institut für Pflanzenkultur e. K.; Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau Großbeeren/Erfurt e.V.; Michael Cordts; Bernd Trumann

Förderprogramm
PFEIL Niedersachsen und Bremen 2014 - 2020
Weitere Infos finden Sie hier.
Förderzeitraum
18. Mai 2016 - 15. Februar 2019
Fördermittel
förderfähige Gesamtausgaben: 200.650,00 €
Zuschuss der EU aus dem Fonds ELER: 160.520,00 €
Webseite
Projektstandort

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