Integrierte Solare Systemtechnik-Erweiterung der Forschungsinfrastruktur
Bau einer Forschungshalle zur Erweiterung der Forschungsinfrastruktur
1.300m² für mehr Energiesouveränität in Niedersachsen und Europa
Am Forschungsstandort Emmerthal entsteht mit Unterstützung der Europäischen Union mehr Raum für die Erforschung nachhaltiger Photovoltaikmodule und effizienter Wärmepumpensysteme. Das Institut für Solarenergieforschung (ISFH) erweitert seine Forschungsinfrastruktur um ein neues Gebäude mit etwa 1300 Quadratmetern zusätzlicher Fläche für Forschung und Entwicklung.
Das Forschungsgebäude bietet moderne Labore und Prüfstände, um neue Technologien unter realistischen Bedingungen zu testen. So können auch großformatige Solarmodule und leistungsstarke Wärmepumpen unter besonders realitätsnahen Bedingungen entwickelt und geprüft werden. Das ISFH arbeitet eng mit der Industrie zusammen, um Forschungsergebnisse direkt in praktische Anwendungen zu überführen.
Im Bereich Solartechnik werden Verfahren entwickelt, die den Einsatz seltener Rohstoffe wie Silber reduzieren und die Produktion in Europa stärken. Die Wärmepumpenforschung konzentriert sich auf Effizienzsteigerung, umweltfreundliche Kältemittel und die Integration in größere Energiesysteme.
So unterstützt dieses Vorhaben die Energiewende in Deutschland und Europa und fördert eine unabhängige und sichere Energieversorgung.
Hintergrund:
Mit der gezielten Investition in kritische Technologiebereiche stärkt die EU die strategische Unabhängigkeit Europas. Eine unabhängige und sichere Energieversorgung ist eines der Ziele der sogenannten „STEP-Verordnung“ der Europäischen Union. Mit dieser will die EU, die Wirtschaft der Europäischen Union resilienter und nachhaltiger gestalten. Konkret unterstützt die EU über STEP die Entwicklung kritischer, wegweisender Technologien, den ökologischen und digitalen Wandel, die Reduzierung von strategischer Abhängigkeit und damit verbunden die Sicherung europäischer Wertschöpfungsketten sowie Arbeitskräfte und Qualifikationen.