Einzelbetriebliche Investitionsförderung (in strukturschwachen Gebieten)

EFRE

Mit der Einzelbetrieblichen Investitionsförderung aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) werden betriebliche Investitionen der gewerblichen Wirtschaft, der Tourismuswirtschaft und des Beherbergungsgewerbes angeregt, die in erster Linie dazu dienen, die Wirtschaft zu stärken und Standortnachteile gewerblicher Betriebe auszugleichen.

Zielsetzung

Diese Förderung zielt darauf ab, die Wettbewerbs- und Anpassungsfähigkeit der Wirtschaft in strukturschwachen Regionen zu stärken. Zudem werden neue Ausbildungs- und Arbeitsplätze geschaffen und bestehende dauerhaft gesichert. Erfasst werden von dem Programm zum Beispiel Investitionen, die Erweiterungen oder Errichtungen in verschiedenen Segmenten betreffen. Ebenso möglich ist die teilweise Förderung, wenn neue Produkte ins firmeneigene Portfolio aufgenommen oder die Produktionsprozesse grundlegend geändert werden. Ebenfalls gefördert wird der Umstand der Expansion – also, wenn ein Unternehmen beabsichtigt, gewisse Vermögenswerte zu erwerben.

Was wird gefördert?

Bei kleinen und mittleren Unternehmen:

  • Errichtungs- und Erweiterungsinvestitionen
  • Übernahme einer stillgelegten oder von Stilllegung bedrohten Betriebsstätte
  • Diversifizierung der Produktion in vorher dort nicht hergestellte Produkte
  • Grundlegende Änderung des gesamten Produktionsprozesses

Bei großen Unternehmen:

  • Errichtungsinvestitionen
  • Übernahme einer stillgelegten oder von Stilllegung bedrohten Betriebsstätte
  • Diversifizierung der Tätigkeit einer Betriebsstätte/ der Produktion in vorher dort nicht hergestellte Produkte
  • Grundlegende Änderung des gesamten Produktionsprozesses

Wie wird gefördert?

Die Förderung wird als nicht rückzahlbarer Zuschuss in Form eines sachkapitalbezogenen Zuschusses gewährt. Das förderfähige Investitionsvolumen muss mindestens 50.000 Euro betragen.

Fördervoraussetzungen

Voraussetzungen für eine Förderung sind u. a., dass mit den Investitionsvorhaben neue Dauerarbeitsplätze geschaffen oder vorhandene gesichert werden, die zudem ausschließlich zu sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen führen. Darüber hinaus müssen durch die Investitionen zusätzliche, nicht unerhebliche Einkommensquellen in der jeweiligen Region geschaffen werden.

Geförderte Projekte

In diesem Program wurden bisher 772 Projekte verwirklicht.

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Antragsberechtigte

  • Kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft
  • Touristische Betriebe mit überwiegend überregionalem Ansatz
  • Große Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft kommen unter Umständen auch für eine Förderung infrage.

Antragstellung

Antragsfristen werden auf der Website der Investitions- und Förderbank Niedersachsen (NBank) bekannt gegeben.

Bewilligungsstelle

Investitions- und Förderbank Niedersachsen (NBank)
www.nbank.de

Weitere Hinweise

www.nbank.de/Unternehmen/Investition-Wachstum/Einzelbetriebliche-Investitionsförderung

Beispielprojekte in diesem Förderprogramm:

EFRE

Erweiterung einer Betriebsstätte

Erweiterung der Betriebsstätte durch Anbau des bestehenden Gebäudes

Region: weser-ems
Landkreis: Oldenburg
Projektträger: Hoffrogge GmbH

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EFRE

Errichtung einer neuen Betriebsstätte durch Verlagerung und Erweiterung

Bau eines neuen Geschäftsgebäudes und Anschaffung von Einrichtungen

Region: weser-ems
Landkreis: Ammerland
Projektträger: Green Solutions Software GmbH

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EFRE

Erweiterung einer bestehenden Betriebsstätte in 29303 Bergen

Modernisierung des bestehenden Hotels in Verbindung mit einer Kapazitätserweiterung

Region: Reg.-Bez. Lüneburg
Landkreis: Celle
Projektträger: F. Averbeck & R. Pennigton GbR Landhaus Averbeck

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