Soziale Innovation zur Lösung sozialer Herausforderungen

ESF

Sowohl die Arbeitswelt, als auch die Daseinsvorsorge müssen sich neuen Anforderungen stellen, deren Ursachen im demografischen und gesellschaftlichen Wandel, in der zunehmenden Digitalisierung oder der Zuwanderung begründet sind. Mit dieser Fördermaßnahme werden sozialinnovative Vorhaben unterstützt, die einen wichtigen Beitrag zur Lösung dieser Herausforderungen leisten.

Zielsetzung

Das Förderprogramm zielt darauf ab, innovative und übertragbare Projekte in zwei Themenfeldern zu entwickeln und zu erproben. Das sind die Anpassung von Unternehmen und Arbeitskräften an die gesellschaftlichen Veränderungen und die Verbesserung und Sicherung des Zugangs zu hochwertigen Gesundheits- und Sozialdienstleistungen. Da es ich bei dem Förderprogramm „Soziale Innovation“ um einen Förderbereich mit experimentellem Charakter handelt, werden darüber hinaus landesweit drei Stellen gefördert, die helfen, solche innovativen Ansätze zu initiieren und umzusetzen.

Was wird gefördert?

Folgende Vorhaben werden gefördert:

  • Innovative Projekte zur Anpassung an den Wandel im Bereich der Arbeitswelt mit veränderten Anforderungen und Bedarfen der betroffenen Akteure
  • Innovative Projekte zur Sicherung und Verbesserung des Zugangs zu Sozial- und Gesundheitsdienstleistungen im Rahmen der Daseinsvorsorge
  • Drei „Stellen für soziale Innovation“, die bei der Entstehung und Umsetzung der Projekte unterstützend und initiierend mitwirken.

Wie wird gefördert?

Die Förderung erfolgt als nicht rückzahlbarer Zuschuss in Höhe von bis zu 60 % der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben in der stärker entwickelten Region. In der Übergangsregion werden bis zu 70% der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben gefördert. Die Bemessungsgrenze für die Förderung beträgt bei den Projekten max. 750.000 Euro und bei den Stellen für Soziale Innovation 450.000 Euro.

Fördervoraussetzungen

Die Laufzeit der Projekte ist grundsätzlich auf 33 Monate und die Laufzeit der Stellen für Soziale Innovation auf 36 Monate begrenzt.

Geförderte Projekte

In diesem Program wurden bisher 53 Projekte verwirklicht.

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Antragsberechtigte

  • Für sozialinnovative Projekte:
    Juristische Personen des öffentlichen und des privaten Rechts
  • Als Stellen für Soziale Innovation:
    Niedersächsische Spitzenverbände der Arbeitnehmer und Arbeitgeber mit Sitz in Niedersachsen sowie die Landesverbände im Bereich der sozialen Dienstleistungen (einschließlich Gesundheits-, Pflege-, Bildungs- und anderer sozialer Dienstleistungen von allgemeinem Interesse) mit Sitz in Niedersachsen

Antragstellung

Antragsfristen werden auf der Website der Investitions- und Förderbank Niedersachsen (NBank) bekannt gegeben. Dem Antragsverfahren geht ein Interessensbekundungsverfahren voraus.

Bewilligungsstelle

Investitions- und Förderbank Niedersachsen (NBank)
www.nbank.de

Weitere Hinweise

www.nbank.de/Öffentliche-Einrichtungen/Innovation/Soziale-Innovation-Projekte-Soziale-Innovation

Beispielprojekte in diesem Förderprogramm:

ESF

Social Innovation Center

Das Ziel ist, soziale Innovatoren zu identifizieren, ihre Geschäftsmodellentwicklung zu begleiten und Transfer-Workshops durchzuführen.

Region: Leine-Weser
Landkreis: Hannover
Projektträger: Region Hannover Beschäftigungsförderung (Team 80.03)

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Stelle für Soziale Innovation des DGB Niedersachsen

Die Stelle für Soziale Innovation des DGB Niedersachsen initiiert im SER-Gebiet sozial-innovative Projekte zur Anpassung von Unternehmen an den Wandel

Region: Leine-Weser
Landkreis: Hannover Landeshauptstadt
Projektträger: Deutscher Gewerkschaftsbund Niedersachsen - Bremen - Sachsen-Anhalt

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ESF

Arbeitgeberberatung für Personalentwicklung und soziale Innovation (SER)

Aufschließen von Arbeitgebern und Multiplikatoren für soziale Innovation, Initiierung und Begleitung von Projekten sowie Verbreitung der Ergebnisse.

Region: Leine-Weser
Landkreis: Hannover
Projektträger: Arbeitgeberverband Lüneburg-Nordostniedersachsen e.V.

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