SCOBE
Im Rahmen des SCOBE-Projekts wird ein systemorientierter Umbau in Binnenhäfen gefördert, mit dem Ziel, Rohstoffe, Restströme, Energie und Flächen effizienter und nachhaltiger zu nutzen. Dieser Übergang ist notwendig, um Binnenhäfen zukunftssicher zu machen und ihre Rolle als Drehscheiben in der Kreislaufwirtschaft zu stärken.
Innerhalb von SCOBE wird Zirkularität nicht nur technisch oder ökologisch angegangen, sondern als Netzwerkaufgabe, bei der Governance, Wissensaustausch und praxisorientierte Forschung im Mittelpunkt stehen. Es geht darum, Kreisläufe im Ökosystem der Häfen zu schließen, in dem die Zusammenarbeit zwischen öffentlichen, privaten und Wissensinstitutionen unerlässlich ist. Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit steht die Beseitigung rechtlicher, organisatorischer und sonstiger Hindernisse, die einer nachhaltigen Entwicklung im Wege stehen.
Das Projekt zielt auch darauf ab, nachhaltige und übertragbare Lösungen für strukturelle Engpässe in (Binnen-)Häfen, insbesondere im niederländisch-deutschen Grenzraum, zu entwickeln. Durch die Kombination von praxisorientierter Forschung, gemeinsamen Testumgebungen und Wissensaustausch werden konkrete Verbesserungen in der Funktionsweise grenzüberschreitender Prozesse angestrebt.
Als wertvoller „Beifang“ bietet SCOBE eine Plattform für Häfen, um sich zu treffen und Wissen über alternative Kraftstoffe wie Wasserstoff und Elektroboote sowie über nachhaltiges Hafenmanagement auszutauschen, einschließlich Baggergut, Instandhaltung der Kaiinfrastruktur und Organisationsformen, die zu einer zukunftssicheren Hafenentwicklung beitragen. Das bedeutet, dass Experimente mit verschiedenen Arten von Häfen und Logistikprozessen durchgeführt werden, um zirkuläre Anwendungen in der Praxis zu testen und zu skalieren. -Anregung der praxisorientierten Forschung und des Wissensaustauschs unter aktiver Einbeziehung der Bildung. Studierende, Forschende und Professionals arbeiten gemeinsam an konkreten Fragestellungen, beschleunigen Innovationen und verankern Wissen nachhaltig in der Region. -Förderung nachhaltiger Lösungen für rechtliche, logistische und organisatorische Hindernisse im Grenzgebiet. Durch das Identifizieren und Beheben von Engpässen in diesen Bereichen wird der Weg für die strukturelle Umsetzung zirkulärer Arbeitsweisen geebnet