PFAS
Dieses Projekt widmet sich der wachsenden Herausforderung „PFAS“ in der Ems-Dollart-Region. Kern des Projekts ist eine breit angelegte Untersuchung der PFAS-Kontamination in verschiedenen Wasserquellen. Das besondere Untersuchungsgebiet sind die deutschen und niederländischen Watteninseln, mit Vergleichen und Ableitungen auch für das Festland. PFAS (Per- und Polyfluoralkylsubstanzen) sind eine Gruppe künstlich hergestellter Chemikalien, die in verschiedenen Gebrauchsgegenständen verwendet werden und deren Verbreitung als potenziell umwelt- und gesundheitsgefährdend eingestuft wird. PFAS sind extrem stabil und werden auch als „Ewigkeits-Chemikalien“ bezeichnet. Das Projekt schafft mit Daten und Handlungsempfehlungen die Basis für einen zukünftigen Umgang mit PFAS in der Ems Dollart Region. Dieses Projekt soll den Auftakt bilden für eine verstärkte grenzübergreifende institutionelle Zusammenarbeit im Bereich „Wasser“ mit der Eruierung möglicher Folgeaktivitäten für weitere gemeinsame Wasserherausforderungen.