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Agropole Innovates

Ziel von Agropole Innovates ist es, die Innovationfähigkeit im Agrobusiness zu fördern sowie konkrete Innovations-projekte in der deutsch-niederländischen Grenzregion umzusetzen.
Dabei ist Kernaufgabe die Intensivierung des grenzüberschreitenden Wissenstransfers sowie die Förderung grenz-überschreitender Kooperationen. Dazu werden u.a. Themen wie Digitalisierung, Kreislaufwirtschaft, neue Proteine, Energiemanagement und Klimaschutz aufgegriffen, Wissen vermittelt und Know-how zusammengeführt.
Darüber hinaus wird die Fachkräftebindung und -gewinnung als Voraussetzung für Innovationskraft der Unternehmen gefördert.

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Predictive Ai: harvests & prices

Das Projekt zielt darauf ab, mit Hilfe von Computer-Vision-basierten Lösungen die Betriebsabläufe in Gewächshäusern zu optimieren. Die Technologie ermöglicht es, zeitaufwändige Aufgaben wie das Zählen und Messen von Obst und Gemüse zu automatisieren, was zu einer effizienteren Ernteplanung führt. Durch den Einsatz autonomer Kamerasysteme wie Drohnen und Roboter kann die mobile Bildverarbeitung in verschiedenen Gewächshausbereichen eingesetzt werden. Die Ergebnisse der Erntevorhersagen werden zudem mit Preisprognosen verknüpft, um den Betreibern eine fundierte Planungsgrundlage zu bieten. Das Projekt stärkt somit die Wettbewerbsfähigkeit von Gewächshausbetrieben und Technologiedienstleistern in der Grenzregion.

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BOOSTing grenzüberschreitender Wasserstoff in Industrie, Forschung und Bildung (BOOST)

Die erfolgreiche Transformation zu einer nachhaltigen Energieversorgung erfordert den Einsatz von grünem Wasserstoff. Neben dem Import des Gases müssen aber auch große Produktionskapazitäten national aufgebaut werden.
Damit die Integration der Elektrolyseure zur Herstellung des vielseitigen Energieträgers Wasserstoff effizienter gestaltet werden kann, wird im Rahmen des Projekts ein innovativer software-basierter Werkzeugkasten für Elektrolyseure entwickelt. Dieser ermöglicht es den Unternehmen entlang der grünen Wasserstofferzeugungskette Anwendungsfälle im Vorfeld einer realen Umsetzung digital zu analysieren, zu bewerten und zu optimieren. Dieser Werkzeugkasten ist frei konfigurierbar, sodass Komponenten leicht ausgetauscht oder angepasst werden können, um verschiedene Situationen, Anlagendesigns oder Elektrolyseverfahren zu simulieren und zu vergleichen.

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Parkinson Vibrating Socks

Die Parkinson-Krankheit (PD) ist eine altersbedingte Hirnerkrankung. Derzeit leiden etwa 182 von 100.000 Menschen an PD. Begleiterscheinungen sind motorische Symptome, wie Zittern der Hände oder Haltungsinstabilität. Eines der beeinträchtigenden Symptome ist jedoch das sog.""Freezing of Gait"" (FOG). FOG wird beschrieben, als würden die Füße plötzlich am Boden kleben bleiben, sodass der nächste Schritt nicht mehr eingeleitet werden kann, was häufig zu Stürzen führt.
Ein vielversprechender nicht-pharmakologischer Ansatz ist das sog. „Cueing“. Beim Cueing wird den Patient:innen ein Reiz gegeben, um die Gangblockade zu lösen.
Das Projekt möchte für Patient:innen einen zentrierten und klinisch-wissenschaftlich evaluierten vibrotaktilen Prototypen entwickeln: ein kleines Gerät, das um den Knöchel getragen wird und einen Sensor enthält. Dieses System gibt einen Reiz, wenn ein FOG erkannt wird.
Außerdem wird eine App entwickelt, die relevante Daten speichert und leicht verständlich zusammenfasst.

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CREATE

Ziel des Projektes CREATE ist es aufzuzeigen, welches energetische Potential Abwasser und Reststoffe unterschiedlicher Industriebranchen haben. Weiter sollen entsprechende Unternehmen bei der Bewertung und Umsetzung einer energetischen Nutzung mittels anaerober Abwasserbehandlung unterstützt werden. Durch diese Behandlung werden Entsorgungskosten und Treibhausgasemissionen gesenkt sowie fossiles Erdgas durch Biogas ersetzt. Außerdem soll ein Verfahren entwickelt werden, dass anaerobe Abwasserbehandlung und Elektrolyse kombiniert. Durch dieses Verfahren kann Strom über Elektrolyse in Biomethan umgewandelt werden.

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Dachprojekt Arbeitsmarkt

Das Projekt dient der Entwicklung eines grenzübergreifenden Arbeits- und Ausbildungsmarktes im Kooperationsprogramm INTERREG V A Deutschland-Nederland, um dem drohenden Mangel an qualifizierten Arbeitskräften zu begegnen und die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft in der Grenzregion zu steigern. Vorhandene Initiativen der unterschiedlichen Akteure sollen systematisch in diesem Dachprojekt integriert, aufeinander abgestimmt und miteinander verknüpft werden. So soll die Zusammenarbeit intensiviert und paralleles Arbeiten aus Unkenntnis der vorhandenen Initiativen vermieden werden. Die Basis des Projektes ist die strategische und langfristige Vernetzung aller Arbeits- und Ausbildungsmarktpartner in der gesamten Region.

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IEFG Intelligente Entwicklung Funktionaler Grenzschichten

Ziel im Projekt IEFG ist die schnelle Entwicklung von textilen Filtermaterialien mit antiviraler Funktion sowie die Schadstoffminderung durch katalytisch wirkende Stoffe. Der Einsatz von digitalen Möglichkeiten der iHIT SE und der Hochdurchsatzausrüstung ermöglichen die schnelle Umsetzung der Entwicklung, da eine beschleunigte Optimierung im Vergleich zur üblichen Laboranalyse erreicht wird. Der Einsatzzweck für diese Verbundstoffe ist ein äußerst wirksames Herabsetzen der Konzentration von Bakterien und Viren in Belüftungssystemen und Mund-Nase-Schutzmasken über den Filtereffekt hinaus. Die Effektivität der Luftfilterung, welche eine Säule in der Pandemiebekämpfung ist, wird deutlich verbessert. Auch der Transfer textiler Verbundkatalysatoren auf weitere Anwendungen ist möglich, da die einzubringenden Stoffe ebenfalls eine große Zahl anderer Schadstoffe katalytisch abbauen.

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iPro-N Continued

„iPro-N Continued“ ist eine Fortsetzung des INTERREG VA-Projektes „iPro-N“. Die Aktivitäten, die im Rahmen des „iPro-N“-Projektes stattgefunden haben, haben nicht nur zu vielen inhaltlichen Projekten geführt, sondern auch das grenzübergreifende Unternehmensnetzwerk intensiviert.
Das Projekt „iPro-N Continued“ beinhaltet konkrete Maßnahmen zur Durchführung von sechs Prototypentwicklungen innovativer, technologisch hochwertiger, intelligenter Produkte in deutschen und niederländischen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) im Projektgebiet. Durch grenzübergreifenden Technologietransfer soll das Innovationspotential einer großen Anzahl deutscher und niederländischer KMU im Projektgebiet genutzt und Unterstützung für deren Partizipation an Smart Industries/Industrie 4.0 geboten werden.

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Task Force Wärme - WiEfm 2.0
Task Force Wärmewende: Wärme in der EUREGIO modernisieren und fokussieren 2.0

WiEfm 2.0, das ist die Einrichtung einer „Task Force Wärme“ als Antwort auf die Herausforderungen einer kollektiven, nachhaltigen Wärmeversorgung in der EUREGIO. Die Task Force arbeitet auf Grundlage eines im Rahmen des Projektes zu entwickelnden Anwendungs- und Planungstools zur Berechnung eines nachhaltigen regenerativen Wärmekonzeptes auf Quartiersebene und erprobt und etabliert die Nutzung modernster Kommunikationsformen der Augmented und Virtual Reality zur Vermittlung der Chancen einer „Wärmewende 3D“. WiEfm 2.0 zeigt nicht nur „wie“, sondern auch „wo“ die Wärmewende ansetzen muss. Das Projekt trägt als Initiative aktiv zur CO2-Reduktion des Wärmesektors und zur Marktdurchdringung von innovativen Lösungen für die Wärmewende bei.

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Agro&Climate

Im Projekt mit fünf Betrieben und Organisationen aus dem landwirtschaftlichen Bereich werden zwei konkrete technische Pilotprojekte und eine Konzeptstudie umgesetzt. Ziel ist es, die Stickstoff- und CO2-Emissionen an verschiedenen Stellen in der Prozesskette zu reduzieren und den Energieeinsatz zu minimieren:
- Entwicklung eines innovativen Präzisionseinspritzsystems für Gülle an stehenden Ackerkulture, das eine Reduzierung der Emission von Nitraten und Ammoniak um mindestens 60% ermöglicht. Außerdem wird der Einsatz von energieintensiven Mineraldünger verringert und der CO2-Ausstoß deutlich reduziert.
-Entwicklung eines intelligenten Entwässerungs- und Pumpsystem für eine Hof- und Siloabwässerung . Basierend auf online-Messungen und Wetterdaten kann das System automatisch bestimmen, was mit dem Wasser gemacht wird. Nach dem Kaskadenprinzip kann das Wasser zur Biogasproduktion genutzt, in ein Rückhaltebecken mit Pflanzen-/Algenreinigung oder in den Güllekeller gepumpt werden. Letztendlich werden damit die Stickstoffemissionen stark reduziert; dies in Erwartung von verschärften gesetzlichen Bestimmungen in beiden Ländern.
-Auf der Grundlage konkreter Messungen und Lösungen für einen Beispielbetrieb wird ein innovatives Konzept für einen energieerzeugenden und emissionsarmen Stall entwickelt, um ihn zu einem späteren Zeitpunkt außerhalb des Projekts realisieren zu können. Mit intelligenten Kombinationen von Maßnahmen wie Biogas- und PV-Anlagen, Gülleaufbereitung, Dachneigung und Wärmerückgewinnung sowie der getrennten Behandlung von Flüssig- und Feststoffgülle und Luftreinigungssystemen werden darin Energie produziert und Emissionen minimiert.

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