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BOWE2H - Baltic Offshore Wind Energy to Hydrogen

Wenn Wasserstoffproduktionsanlagen in der Nähe von Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien errichtet werden, können sie überschüssigen Strom in Wasserstoff umwandeln, der sich leichter transportieren oder in nahe gelegenen Industrieanlagen verwenden lässt als reiner Strom. Die Ostsee, die über ein riesiges Potenzial für die Erzeugung von Windenergie verfügt, nicht zuletzt im Offshore-Bereich, ist ein ideales Gebiet für eine solche Strategie. Die Ostsee ist ein dicht genutzter und strategisch wichtiger Raum, insbesondere angesichts der aktuellen geopolitischen Lage und der anhaltenden Bedrohung durch Russland. Darüber hinaus verfügt sie über eine jahrhundertealte Tradition der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit und der transnationalen Netzwerke, die seit dem Ende des Kalten Krieges einen neuen Aufschwung erfahren hat. Die Regierungen im Ostseeraum haben zwar jeweils ihre eigenen Strategien für den Ausbau der Offshore-Windenergie und der Wasserstofferzeugung, sind sich aber auch darüber im Klaren, dass diese am besten in gegenseitiger Abstimmung und Zusammenarbeit umgesetzt werden können. Diese Tatsache spiegelt sich in der Tatsache wider, dass die Region die höchste Anzahl an grenzüberschreitenden Offshore-Windparks der Welt aufweist, und weitere sind in Planung. Baltic Offshore Wind Energy to Hydrogen (BOWE2H) hat zum Ziel, ein länderübergreifendes Netzwerk und eine Perspektive zu schaffen, um lokale Regierungen, Entwickler, Netzexperten, Forscher, Hersteller und politische Entscheidungsträger zusammenzubringen.

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STORM_SAFE - Software reliability for critical infrastructures: Co-Development, Implementation and wider application of solutions in Pilot Infrastructures such as Storm Surge Barriers

Steuerungssoftware für kritische Wasserinfrastrukturen muss eine sehr niedrige Ausfallrate aufweisen, um uns und unsere Wirtschaft vor Katastrophen zu schützen. Die Zunahme extremer Stürme macht deutlich, dass eine klimaanpassungsfähige Widerstandsfähigkeit durch zuverlässige Software von größter Bedeutung und Dringlichkeit ist. Der Großteil der Betriebssteuerungssoftware einer veralteten Infrastruktur wurde vor Jahrzehnten programmiert. STORM_SAFE will die digitale Belastbarkeit und Leistungszuverlässigkeit der kritischen Infrastruktur in der Nordseeregion (d. h. nationales Schleusen-/Schleusensystem, Sturmflutwehre, Küstenstädte) verbessern. Ziel ist es, das Risiko von Betriebssystem- und Hardwareausfäl-len, wodurch die schlimmen Folgen von Todesfällen und sozioökonomischen Schäden verursacht wer-den können, zu verringern. Das Projekt will eine umfassende, aber dennoch modulare Strategie zur Überprüfung, Verbesserung und Planung der Zuverlässigkeit von Software in Zusammenarbeit mit den „realen Standorten“ entwickeln, testen und pilotieren.

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Speak Up

In der gesamten Nordseeregion stehen Städte und Regierungen vor ähnlichen großen Herausforde-rungen in der Regierungsführung: steigende Energiearmut, zunehmende soziale Polarisierung und die Notwendigkeit, zu grüneren und stärker zirkulären Volkswirtschaften überzugehen. Dahinter steht jedoch oft abnehmendes Vertrauen in öffentliche Verwaltungen und zunehmendes Desinteresse der Bürgerinnen und Bürger. Speak Up zielt darauf ab, neue Rahmenbedingungen und Modelle für die Einbindung und Beteiligung der Bürger entwickeln, die öffentliche Verwaltungen bessere Möglichkeiten bieten, mit den Bürgerinnen und Bürgern in Kontakt zu treten (Government to Citizen, G2C) und die Bürgerinnen und Bürgern bessere Möglichkeiten bieten, mit öffentlichen Verwaltungen in Kontakt zu treten (Citizen to Government, C2G). Das Projekt will Bürgerinnen und Bürger wieder mit öffentlichen Verwaltungen zusammenbrin-gen, indem es bessere Möglichkeiten der Einbindung und Beteiligung entwickelt, mehr und unter-schiedliche gesellschaftliche Gruppen anspricht und daran arbeitet, die Polarisierung abzubauen.

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SIRR - Sustainability, Innovation and Resilience in Rural areas

Während die Städte wachsen und jüngere Generationen in die großen Universitäten strömen, stehen kleinere Küstengebiete und ländliche Regionen vor der Herausforderung, ihre Gemeinden lebendig und attraktiv zu halten. Um dies zu erreichen, brauchen lokale Unternehmen, Organisationen und Innovatoren Unterstützung. Das Projekt SIRR richtet sich an lokale Innovatoren, kleine und mittlere Unternehmen, Verbände und lokale Behörden, die den Zugang zur Innovationsförderung verbessern und die Innovationskapazität erhöhen wollen, indem sie zusätzliche Akteure, Interessengruppen und Humankapital in lokale Initiativen einbinden.

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REMARCO - Remediation, Management, Monitoring and Cooperation addressing North Sea UXO

Munitionsreste aus den Weltkriegen befinden sich nach Jahrzehnten im Meerwasser in unterschiedlichen Stadien der Degradation. In der Umgebung von Kriegswracks und Deponien wurden austretende giftige und krebserregende Verbindungen gefunden. Abgesehen von der Gefahr unkontrollierter Explosionen wurden bei Meeresexpeditionen und Laboranalysen ausgetretene toxische Verbindungen auch in der Biota gefunden. Organismen die dem ausgesetzt waren zeigten gesundheitliche Beeinträchtigungen. Diese Ergebnisse führen zu Bedenken hinsichtlich der Lebensmittelsicherheit im Meer. REMARCO zielt darauf ab, die Verschmutzung zu verringern und zum Schutz des Meeresökosystems beizutragen, indem die Kapazitäten von Behörden durch eine systematisierte Risikobewertungsmethode verbessert wird. Durch die Förderung der Einführung von transnational validierten, ferngesteuerten und automatisierten Lösungen für Behörden in der Nordseeregion zur Überwachung und Sanierung von Risiken. Außerdem die Förderung einer Verhaltensänderung der verantwortlichen Akteure, die zu einer Verbesserung politischer Instrumente führen soll.

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REDII Ports - Renewable Energy Development and Intelligent Implementation in PORTS

REDII PORTS konzentriert sich auf erneuerbare Energien aus der Perspektive einer Hafenbehörde. Das Projekt zielt darauf ab, Ressourcen für eine technisch umsetzbare und wirtschaftlich erschwingli-che Erzeugung, Speicherung und den Verbrauch von sauberer Energie und Kraftstoffen zu nutzen. Da-bei steht unter besonderer Berücksichtigung fünf Alternativen, die durch die REDII Richtlinien gefördert werden und für eine Hafengemeinschaft relevant sind. Um dieses Ziel zu erreichen, wird REDII PORTS an einem dreistufigen Fahrplan arbeiten, der von lokalen Quellen über die Produktion/Lagerung in Häfen bis hin zum Markt reichen soll. Die Partner sollen die effektive Fähigkeit zum Wechsel der Ressourcen in die ausgewählten Energie-/Brennstoffoptionen testen und/oder Initiativen anderer Unternehmen für erneuerbare Energien an ihrem Standort unterstützen.

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Norsaic - Cooperation Governance for Next-Level Maritime Spatial Planning in the North Sea

Das Norsaic-Projekt zielt darauf ab, eine zukunftssichere und innovative Kooperations-Governance für die transnationale maritime Raumplanung in der Nordsee zu schaffen. Klimawandel, wirtschaftliche Triebkräfte und lokale/regionale Auswirkungen erfordern neue und angepasste Ansätze zur maritimen Raumplanung, Innovationen und eine insgesamt verbesserte gemeinsame Leistungsfähigkeit, die von Behörden und Entscheidungsträgern, Forschungsorganisationen und maritimen Akteuren gemeinsam entwickelt wird. Norsaic wird all diese Akteure zusammenbringen, die gemeinsam daran arbeiten wer-den, die Grundlagen für eine lebendige, gesunde und nachhaltige Nordseeregion angesichts des Klimawandels zu schaffen, indem sie sich auf Anpassungsstrategien und Visionen für die Zukunft kon-zentrieren, Innovationsfähigkeit für Governance schaffen und schließlich auf den Aufbau gemeinsamer Kapazitäten für die Zusammenarbeit in maritimer Raumplanung hinwirken.

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MM - Mobility Makers: Customising sustainable mobility mixes to fit users’ needs

Die ländlichen Regionen der Nordseeregion kämpfen darum, den Anteil nachhaltiger Mobilität zu erhöhen. Verfügbare politische Instrumente sind bekannt und werden in Städten gut umgesetzt. In Vororten und ländlichen Gebieten führt die begrenzte Verfügbarkeit öffentlicher Verkehrsmittel und gemeinsamer Mobilitätsdienste zu einer starken Abhängigkeit von Privatfahrzeugen, verbundenen mit negativen Auswirkungen auf den Klimawandel und die Lebensqualität (Zugänglichkeit zu öffentlichen Diensten, Arbeitsplätzen, Unternehmen usw.). Die Umsetzung bleibt, trotz der Arbeit an der Bereitstellung nachhaltiger, für ihre Gebiete geeigneter Mobilitätsmaßnahmen (z. B. Car- und Bike-Sharing, Mobilitätszentren, Unternehmensunterstützung) bleibt schwierig. Die Erkenntnis nimmt zu, dass neben der Angebotsseite auch die Nachfrageseite (Mobilitätsverhalten, Gewohnheiten und Einstellungen zur Autonutzung) berücksichtigt werden muss, um den Bedürfnissen der Nutzer gerecht zu werden. Das Projekt MM will nutzerzentrierte Mobilitätsmixe schaffen und umsetzen, indem die Bedürfnisse der Nutzer besser verstanden und sie dazu angeregt werden sollen, ihre täglichen Mobilitätspraktiken zu ändern. Dies soll u.a. durch die Implementierung von Piloten in elf lokalen Mobilitätssystemen erreicht werden.

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KID - Keep It Dark: Monitoring the Night Sky Brightness

KID will ein System entwickeln, das die Lichtverschmutzung messen kann. Mittels dieses Systems kann die Lichteinwirkung in Form der Stärke, Farbe oder auch Frequenz abgebildet werden. Es soll so die Lichtverschmutzung im Wattenmeer-Raum verringert werden. Dies soll in einer transnationalen Ko-operation zwischen Schlüsselakteuren (Verwaltungen, Biowissenschaftlern, Managern) erfolgen. Es wird dabei eine Kombination vieler Techniken Anwendung finden: von Satellitendaten bis hin zu bodengestützten Instrumenten. Die Überwachung wird von entscheidender Bedeutung sein, um die Auswi-kungen des Lichts auf das Meer, das Land und die Luft zu verstehen.

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GLEAM NSR - Green logistics for a just net zero carbon economy in the North Sea Region

Das Projekt GLEAM NSR zielt darauf ab, die Umsetzung von nachhaltiger urbaner Logistik zu be-schleunigen, indem es Städte bei der Entwicklung und Implementierung von klaren politischen und Governance-Rahmenwerken für grüne urbane Logistik unterstützt sowie die Bildung von Plattformen für die Zusammenarbeit auf mehreren Ebenen und mit verschiedenen Akteuren (Regierungen, Wissenschaft, Industrie und Bürger) fördert, um effiziente, gerechte und grüne städtische Logistikpolitiken zu entwickeln.

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