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MAMBA - Maximised Mobility and Accessibility of Services in Regions Affected by Demographic Change

Die Sicherung einer ortsnahen Versorgung mit öffentlichen und privaten Dienstleistungen ist ein zentraler Baustein für die Zukunftsfähigkeit der Regionen als Wirtschafts- und Wohnstandort mit hoher Lebensqualität. Der Sicherstellung einer bedarfsgerechten Mobilität für alle Bevölkerungsgruppen kommt in diesem Rahmen die Schlüsselrolle zu. Mit dem Projekt MAMBA suchen 15 europäische Partner nach Wegen, wie die Mobilität und damit auch die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen in dünn besiedelten Gebieten gewährleistet werden kann. Gemeinsam mit den Bewohnern und unterschiedlichen Akteuren aus Wirtschaft, Transportunternehmen und Kommunen werden neue, flexible und kosteneffiziente Lösungen entwickelt.

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Act Now - Action for Energy Efficiency in Baltic Cities

Act Now will zeigen, wie lokale Aktionspläne für nachhaltige Energie in konkrete Maßnahmen überführt werden können, um den Energieverbrauch in Gebäuden zu reduzieren. Ziel ist, vor allem kommunalen Beschäftigten in den Bereichen Energiemanagement, Investitionsplanung und Kommunikation Wissen zu vermitteln, Kompetenzen zu erhöhen, Arbeitsgruppen zur lokalen Vernetzung einzurichten und sie im Umgang mit privaten InvestorInnen und AnlagennutzerInnen zu schulen.

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BalticBiomass4Value - Unlocking the Potential of Bio-based Value Chains in the Baltic Sea Region

Bioenergie ist ein zentrales Element für den Bereich erneuerbarer Energien in Europa. Allerdings wirft eine extensive energetische Nutzung von Biomasse eine Reihe von Nachhaltigkeitsrisiken und Wirtschaftlichkeitsfragen auf. Zu den Problemstellungen gehören mögliche schädliche Auswirkungen auf die Umwelt, insbesondere auf Biodiversität und Ökosysteme, Luftemissionen, Bodenfruchtbarkeit und Wasser. Weitere Herausforderungen liegen in einer ineffizienten energetischen Nutzung von Biomasse oder die Vernachlässigung potenziell höherwertiger nicht-energetischer Nutzungen von Biomasse. Daher zielt das Projekt darauf ab, die Kapazitäten der öffentlichen und privaten Akteure innerhalb des Ostseeraums zu verbessern. Ziel ist es, Bioenergie auf umweltfreundlichere und wirtschaftlichere Weise zu erzeugen, indem neue Biomassequellen (hauptsächlich biologische Abfälle) für die Energieerzeugung genutzt werden.
Zudem wird die zusätzliche Nutzung von Biomasse in Energie-Wertschöpfungsketten für hochwertige Bioprodukte wie z. B. Lebensmittel, Futtermittel, Düngemittel, Chemikalien und Kosmetika untersucht.

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BEST - Better Efficiency for Industrial Sewage Treatment

Ziel des Projekts ist die Verbesserung der Wasserqualität in der Ostsee. Diese soll zum einen durch eine effiziente Reduzierung der Nährstoffeinträge Stickstoff- und Phosphor und der Einträge umweltgefährlicher Stoffe erreicht werden. Zum anderen wird das Projekt die regionalen, öffentlichen und privaten Kläranlagenbetreiber in den Bereichen Wasser und Abwasser gezielt weiterbilden und in diesem Zusammenhang diverse Schulungen organisieren, um die transnationale Zusammenarbeit zu fördern. Im Rahmen des Projekts soll die Basis für eine nachhaltige Umsetzung der genannten Ziele geschaffen werden. Dieses soll mit Hilfe von technischen Studien, die sich insbesondere mit der Effizienzsteigerung bestehender Kläranlagen beschäftigen werden, geschehen.

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IWAMA - Interactive WAter MANagement

Kommunale Wasseraufbereitungsanlagen spielen eine wichtige Rolle für die Wasserproduktion und den Gewässerschutz. Der effiziente und umweltschonende Betrieb von Kläranlagen kann den Zustand von Meer und Klima nachhaltig positiv beeinflussen. Das Projekt IWAMA zielt auf die Verbesserung der Gewässergüte der Ostsee ab. Als wesentliche Maßnahmen zur Erreichung dieses Ziels ist vorgesehen, die Betreiber der beteiligten Kläranlagen im Rahmen eines qualifizierten capacity development, insbesondere in den Bereichen Energieeffizienz und Schlammbehandlung zu schulen. Über diesen Weg sollen die Effizienz der Abwasserreinigungsanlagen erhöht und ein nachhaltiger Beitrag zur Verbesserung der Gewässergüte der Ostsee erreicht werden.

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SmartUp Accelerator - Innovation Ecosystem to foster consumer cleantech markets in the Baltic Sea Region

SmartUP Accelerator verfolgt das Ziel, die Innovationsfähigkeit von Unternehmen und Startups im Feld der consumer cleantech zu fördern. Der Schwerpunkt von cleantech Anwendungen liegt traditionell in industriellen Lösungen, welche aus Innovationen im produzierenden industriellen Sektor stammen.

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HyTrEc2 - Hydrogen Transport Economy in the North Sea Region 2

Wasserstoff-Brennstoffzellen-Elektrofahrzeuge (FCEVs) spielen eine Schlüsselrolle bei der Erreichung der Energie- und Klimaschutzziele der EU. Diese Fahrzeuge haben im Vergleich zu elektrischen Batteriefahrzeugen eine größere Reichweite. Das ist für die ländlich geprägte NSR wiederum von Bedeutung. Das Hauptziel des Projekts besteht darin, die notwendigen Bedingungen zu schaffen, damit sich der FCEV-Markt entwickeln kann. Mit Hilfe des Projekts sollen die Anschaffungskosten für Wasserstofffahrzeuge gesenkt und CO2-Emissionen reduziert werden.

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G-PaTRA - Green Passenger Transport in Rural Areas

Das Projekt zielt darauf ab, die Mobilität der Menschen in ländlichen Regionen im Nordseeraum zu verbessern, um einerseits mit öffentlichen Verkehrsmitteln und intelligenten Mobilitätskonzepten eine umweltfreundliche Alternative zur privaten PKW Nutzung zu bieten und andererseits die Lebens- und Arbeitsbedingungen für die Menschen außerhalb der größeren Städte und urbanen Zentren zu verbessern. Hierzu sollen in den beteiligten Partnerländern Pilotvorhaben durchgeführt werden, in denen intelligente und flexible Angebotsformen des Personennahverkehrs in der Praxis erprobt werden. Aus den Ergebnissen sollen zur Stärkung des Personennahverkehrs Handlungsempfehlungen für alle ländlichen Regionen innerhalb der NSR abgeleitet und kommuniziert werden. Der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) soll dabei einen Schwerpunkt bilden, allerdings sollen auch andere Angebotsformen, etwa aus den Bereichen „Share Economy“ oder „Ehrenamt“ als alternative Nutzung zum eigenen PKW in das Vorhaben einbezogen werden.

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AVATAR - Sustainable urban freight transport with autonomous zero-emission vessels >>> modal shift from road to water

Die derzeitig äußerst geringe Nutzung von Binnenwasserstraßen in der Nordseeregion, insbesondere in urbanen Räumen, bietet Chancen für technische Innovationen. Das Projekt AVATAR hat sich zum Ziel gesetzt, emissionsfreie automatisierte Schiffe zu entwickeln, die stündlich zwischen verdichteten Industrie und Gewerbegebieten außerhalb von Städten und innerstädtischen Drehkreuzen verkehren sollen. Hierbei konzentriert sich das Projekt auf die Lieferung von palettierten Gütern und der Rücklieferung von entsprechendem Abfall.

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WaterCoG - Water Co-Governance for sustainable ecosystems

Das Projekt will darlegen, dass es möglich ist, unterschiedliche Wasserbewirtschaftungsrichtlinien so zusammenzuführen, dass gleichzeitig zusätzliche, ökonomische und ökologische Vorteile erbracht werden können. Die Umsetzung europäischer und nationaler Richtlinien in top-down Prozessen soll mit partizipatorisch entwickelten bottom-up Lösungen verbunden werden. Eine stark transnational ausgerichtete Komponente
soll gemeinsame, übertragbare Elemente verschiedener Ansätze ermitteln und in ein sich vergrößerndes Instrumentarium einbinden. Dies soll die Wirkung des Projektes erhöhen und zur Entwicklung besserer, nachhaltiger Managementstrategien für die Ökosysteme im Nordseeraum beitragen.

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