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EHRIN - Excellent Hydrogen Regions in Europe

EHRIN zielt darauf ab, die Governance für die Wasserstoffentwicklung zu stärken. EHRIN entwickelt hierbei Strategien im Rahmen von drei konkreten Wasserstoffprojekten, um die Zusammenarbeit mit Akteuren in Netzwerken zu optimieren. Dabei soll die transnationale Partnerschaft einen reichhaltigen Wissens- und Lernaustausch gewährleisten. Zusammen mit Netzwerkpartnern sollen die Niederlande, Deutschland und Schweden in der Wasserstoffentwicklung weiter Fortschritte machen. Das Ergebnis dieses Projekts soll eine Kooperationsstrategie sein. Diese beinhaltet einen schrittweisen Ansatz, der von anderen europäischen Regionen übernommen werden kann. So will EHRIN die regionalen Behörden bei der Umsetzung der Wasserstoffziele in die Praxis unterstützen.

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DigiH4A - Digital Health for All

Es wird davon ausgegangen, dass die digitale Gesundheit zu erheblichen Kosteneinsparungen und Qualitätsverbesserungen führen kann. Die Herausforderung liegt darin, dass die beteiligten Akteure, welche digitale Gesundheitsmaßnahmen anbieten, damit zu kämpfen haben ihre Leistungen durch die Regelversorgung abzudecken. DigiH4A zielt daher darauf ab eine breite Akzeptanz für digitale Gesundheitsfürsorge zu erreichen. Die digitale Gesundheitsfürsorge soll daher in lokalen Gesundheitssystem verankert, in Gesundheitsprotokolle integriert und in Zahlungs- und Erstattungssysteme aufgenommen werden. Es sollen Wissenszentren entwickelt werden, die allen Ländern der Nordseeregion als Orientierungshilfe dienen. Weiter soll ein neuartiger Ansatz der „Dreiecks“-Vermittlung etabliert werden, der Bedarfsträger, Lösungsanbieter und Kostenträger zusammenbringt.

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DEMASK - Development and evaluation of noise management strategies to keep the North Sea healthy

Die Nordsee ist eines der verkehrsreichsten Schifffahrtsgebiete und wird immer noch belebter. In die-sem Meer ist ein gewaltiger Ausbau von Windparks geplant, um den EU-Klimazielen zu entsprechen. Es ist auch ein wertvoller Lebensraum für viele Arten. Diese Arten sind durch zukünftige maritime Ent-wicklungen gefährdet, einschließlich der Gefahr durch Lärmbelästigung. Unterwasserlärm ist ein transnationales Phänomen, da er sich über Grenzen hinweg ausbreitet. Auch die Schallquellen, insbesondere Schiffe und Boote, bewegen sich über Grenzen hinweg. Große Ener-gieunternehmen, die in Windparks investieren, sind auch international tätig. Maßnahmen zur Lärmminderung profitieren daher von transnationaler Zusammenarbeit und Koordination. DEMASK will maritime politische Entscheidungsträger, Raumplaner, Unternehmen und NGOs dazu antreiben, die Lärmbelastung auf See zu verringern. Hierzu soll u.a. ein gemeinsamer Szenariopla-nungsansatz zur Steuerung der Zukunft entwickelt werden. Das Projekt will verbesserte Werkzeuge und Erkenntnisse zur Bewertung von Szenarien zur Lärmminderung entwickeln. In Pilotprojekten sollen durch DEMASK die Werkzeuge getestet und Daten zur Bewertung von Szenarien analysiert werden.

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COOL CITIES - Cooling Networks: Reducing Outdoor Heat Stress in Cities

Städte in der Nordseeregion (NSR) sind infolge des Klimawandels häufiger, länger und mit wärmeren Temperaturen und dadurch mit Hitzestress konfrontiert. In Städten ist die Lufttemperatur meist um 4 bis 7 °C höher als in der ländlichen Umgebung, insbesondere nachts. Hitzestress führt zu Gesundheitsproblemen, beeinträchtigt wirtschaftliche Tätigkeiten und hat Auswirkungen auf die Lebensqualität von Städten. Jedoch sind viele Städte in der Nordseeregion relativ unerfahren im Umgang mit Hitzestress. Im Projekt COOL CITIES wollen Kommunen, Fachinstitutionen sowie Wissenschafts- und Forschungs-einrichtungen gemeinsam daran arbeiten, Städte in der NSR hitzeresistenter zu machen. Da Hitzestress nur eine der Herausforderungen ist, mit denen Städte konfrontiert sind, müssen Lösungen mit anderen städtischen Herausforderungen in Einklang gebracht werden, um die langfristige Machbarkeit des Netzwerks sicherzustellen. Begrenzte Ressourcen erfordern darüber hinaus kostengünstige Lösungen, die sich als erfolgreich erwiesen haben. Ein besonderes Augenmerk liegt zudem auf den Bewohnern, die aufgrund ihres Alters, ihrer Gesundheit und/oder ihrer sozioökonomischen Situation am anfälligsten für Hitzestress sind.

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CLOSECYCLE - TOWARDS TERRITORIAL BIOREFINERY NETWORKS: Closing cycles by products from residue-based bioresources on regional levels

CLOSECYCLE befasst sich mit gemeinsamen Herausforderungen in der verbrauchsintensiven Nordseeregion, darunter die Erschöpfung der Ressourcen, der Übergang zu erneuerbaren Energien und zur Bioökonomie sowie die Notwendigkeit einer veränderten Landnutzung. Da diese Herausforderungen grenzüberschreitend sind, wird ein transnationaler Ansatz verfolgt, der auf globalem Wissen und regionaler Zusammenarbeit aufbaut. Das Projekt zielt auf eine effizientere Nutzung lokaler Bioressourcen durch ein Netzwerk geeigneter Prozesskaskaden ab, die Produkte für lokale Märkte erzeugen. Das Neue an dem Projekt ist sein umfassender Ansatz, der ländliche und städtische Akteure durch Bioressourcen, Prozesse und Produkte mit sozioökonomischem und ökologischem Nutzen miteinander verbindet.

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BRAVE - Business Readiness Acceleration for innoVative regional Energy ecosystems

Trotz der technologischen Reife bleiben viele Cleantech-Innovationen in der „Pilotfalle“ stecken - sie benötigen weiterhin öffentliche Subventionen und haben kein tragfähiges Geschäftsmodell, um Investitionen für die kommerzielle Unabhängigkeit und die Skalierung zu gewinnen. BRAVE will Behörden und Wirtschaftsförderung dabei helfen, ein kommerziell attraktives Umfeld zu schaffen und neue Investitionen zu mobilisieren, die für die Verbreitung intelligenter lokaler Energiesysteme erforderlich sind. Es bringt ausgereifte Technologien mit kooperativen Investitionslösungen zusammen und kombiniert innovative Förderinstrumente des öffentlichen Sektors mit Finanzierungen des Privatsektors.

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BIOZE - Biomass Skills for Net Zero

BIOZE will durch die Arbeit auf lokaler Ebene die Governance zur Nutzung von Biomasse verbessern, um den grünen Wandel voranzutreiben. Ziel ist es die Kapazitäten der lokalen Behörden zu stärken sowie die Zusammenarbeit mit den Bürgern und den Akteuren im Bereich der Bioenergie auszubauen. BIOZE lädt die lokalen Behörden von Beginn des Projekts an ein und wird Instrumente entwickeln sowie Workshops durchführen, um sie für Bioenergie zu sensibilisieren und neue Bioenergieprojekte zu identifizieren, planen und kartieren, die den Bedürfnissen ihres Gebiets entsprechen. Das Projekt wird sich auf die Regionen der einzelnen Partner konzentrieren und in den jeweiligen nationalen Netzwerken der teilnehmenden Länder verbreitet werden: Deutschland, Frankreich, Niederlande und Schweden. Da der Bioenergiesektor in diesen Ländern unterschiedlich weit fortgeschritten ist, können diese durch interregionale Zusammenarbeit profitieren, indem gemeinsame Stärken und Herausforderungen identifiziert werden.

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Anemoi - Chemical emissions from offshore wind farms: assessing impacts, gaps and opportunities

Das Anemoi-Projekt, zielt darauf ab, die chemischen Emissionen von Offshore Windparks (OWP) im Nordseebecken zu charakterisieren, ihre Auswirkungen auf das marine Ökosystem zu bewerten, Mög-lichkeiten für die Aquakultur an OWPs zu evaluieren und wirksame Überwachungsinstrumente und Re-duzierungsmaßnahmen vorzuschlagen, um eine nachhaltige Mehrfachnutzung der Meeresumwelt sicherzustellen.

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3ST - Speeding up Sustainability Skills in Tourism

Das Projekt 3ST fokussiert sich auf die Förderung nachhaltigen Tourismus in der Nordseeregion, um die Belastung der lokalen Ressourcen durch den Tourismus zu reduzieren. Die wichtigsten Maßnahmen umfassen Kompetenzentwicklung für öffentliche Behörden und sektorale Organisationen, Engagement von Tourismusanbietern (Kollaborationsmodelle) sowie die Förderung integrativer Ansätze.

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ChemSAR - Operational plans and procedures for maritime search and rescue in HNS incidents

Große Mengen verschiedener Chemikalien werden unter ständiger Unfallgefahr über das Meer transportiert. Große maritime Ereignisse sind dort fast immer internationaler Natur, was die Bedeutung gemeinsamer Verfahren und denselben Wissensstand unterstreicht. Es gibt nationale Verfahren zum Umgang mit maritimen Chemieunfällen, doch es bedarf dringend gemeinsamer Rettungsmaßnahmen und Richtlinien. Grenzübergreifendes Wissen darüber, wie Chemikalien an verschiedenen Stellen und mit anderen Substanzen reagieren, wie man sich davor schützen kann, wie Personen, die mit gefährlichen und giftigen Substanzen in Berührung gekommen sind, zu behandeln sind, und wie schließlich mit verseuchter Ausrüstung und Schiffen umzugehen ist, ist unabdingbar. Mangelndes Wissen könnte im schlimmsten Fall zu weitreichenden Konsequenzen führen. Ziel des ChemSAR-Projekts ist es, operationelle Pläne und Verfahren für internationale maritime Such- und Rettungseinsätze bei gefährlichen und schädlichen Substanzen im Ostseeraum zu schaffen und so die Rettungseinsätze sicherer und effizienter zu machen.

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