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AVATAR - Sustainable urban freight transport with autonomous zero-emission vessels >>> modal shift from road to water

Die derzeitig äußerst geringe Nutzung von Binnenwasserstraßen in der Nordseeregion, insbesondere in urbanen Räumen, bietet Chancen für technische Innovationen. Das Projekt AVATAR hat sich zum Ziel gesetzt, emissionsfreie automatisierte Schiffe zu entwickeln, die stündlich zwischen verdichteten Industrie und Gewerbegebieten außerhalb von Städten und innerstädtischen Drehkreuzen verkehren sollen. Hierbei konzentriert sich das Projekt auf die Lieferung von palettierten Gütern und der Rücklieferung von entsprechendem Abfall.

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WaterCoG - Water Co-Governance for sustainable ecosystems

Das Projekt will darlegen, dass es möglich ist, unterschiedliche Wasserbewirtschaftungsrichtlinien so zusammenzuführen, dass gleichzeitig zusätzliche, ökonomische und ökologische Vorteile erbracht werden können. Die Umsetzung europäischer und nationaler Richtlinien in top-down Prozessen soll mit partizipatorisch entwickelten bottom-up Lösungen verbunden werden. Eine stark transnational ausgerichtete Komponente
soll gemeinsame, übertragbare Elemente verschiedener Ansätze ermitteln und in ein sich vergrößerndes Instrumentarium einbinden. Dies soll die Wirkung des Projektes erhöhen und zur Entwicklung besserer, nachhaltiger Managementstrategien für die Ökosysteme im Nordseeraum beitragen.

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Sullied Sediments - Sediment Assessment and Clean Up Pilots in Inland Waterways in the North Sea Region

Das Projekt hat eine verbesserte Bewertung und Vermeidung sowie einen verbesserten Umgang von und mit verunreinigten Pilotwasserstraßen in der Nordseeregion zum Ziel.In verschiedenen Arbeitspaketen wird das Projekt Sedimentproben bewerten, innovative Sporentechnologien erproben, ausgewählte Chemikalien mit Hilfe von Kläranlagen entfernen und eine künftige Wiederverwertung von Sedimenten fördern.

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PARTRIDGE - Protecting the Areas Resources Through Researched Innovative Demonstration of Good Examples

Mit dem Projekt PARTRIDGE soll demonstriert werden, dass es möglich ist, die Biodiversität in der Agrarlandschaft um 30% zu erhöhen. Dabei versprechen Blühstreifen bisher den höchsten Erfolg für den Schutz des Rebhuhns, da sie diesem Deckung, Nahrung (Insektenreichtum) und sichere Nistplätze bieten. Die Wissenschaftler im EU-Projekt richten in Belgien, Deutschland, den Niederlanden, England und Schottland jeweils vier Untersuchungsgebiete ein. Auf der Hälfte der Flächen werten sie gemeinsam mit Landwirten die Lebensräume auf, auf der anderen Hälfte nicht. Dies dient der späteren Qualitätskontrolle der Umsetzungsmaßnahmen. Das Projekt legt einen besonderen Wert auf die Einbindung von Landwirten, Jägern, Politikern, Naturschützern, Wissenschaftlern und der allgemeinen Bevölkerung, um den Rückgang der Biodiversität in der Agrarlandschaft nachhaltig zu stoppen.

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NorthSEE - A North Sea Perspective on Shipping, Energy and Environment Aspects in MSP

Die Nordsee ist die am dichtesten befahrene Schifffahrtsregion der Welt. Internationale Schifffahrtsrouten queren und verbinden die Wirtschaftszonen der Anrainerstaaten. Fischerei, Energie- und Rohstoffgewinnung, Naturschutz und militärische Nutzungen stehen in Konkurrenz um den immer knapper werdenden Meeresraum. Dem Interessenausgleich dient die maritime Raumplanung. Die Nordseeländer sind Vorreiter darin, wenn es um die maritime Raumordnung (Maritime / Marine Spatial Planning - MSP) geht. Das Projekt NorthSEE möchte den Grundstein für den Aufbau fester Kooperationsstrukturen zwischen den Planungsbehörden der Anrainer legen.

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GEANS - Genetic tools for Ecosystem health Assessment in the North Sea region

In der Bewertung der Ökosystemgesundheit und Meeresstrategierahmenrichtlinien
spielen benthische Organismen eine Schlüsselkomponente. Derzeit basieren die Indikatoren
auf morphologischer Artenbestimmung, welche jedoch sehr zeit- und arbeitsaufwändig ist und
von mehreren bestimmten Fertigkeiten abhängt. DNA-basierte Werkzeuge versprechen hingegen günstiger, schneller und genauer zu sein, jedoch werden in den Ländern unterschiedliche Standards angewandt, welche die routinemäßige Anwendung der Methode behindern. GEANS zielt darauf ab, bestehende genetische Instrumente und Methoden anzugleichen und zu verbinden. Synergien und Vergleichbarkeit sollen durch transnationale Zusammenarbeit erreicht werden. Eine offene Bibliothek, wo DNA-Sequenzen zu einer spezifischen Funktionsweise verknüpft werden, soll die Kontinuität bestehender, traditioneller Beurteilungsreihen gewährleisten.

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C5A - Cluster for Cloud to Coast Climate Change Adaptation

In der Nordseeregion nehmen die Häufigkeit und die Schwere von Überschwemmungen als Folge des Klimawandels erheblich zu. Eine Anpassung des Hochwasserschutzes ist im Hinblick auf die neuen Umstände und Gegebenheiten dringend erforderlich, um Mensch und Umwelt zu schützen und die Wirtschaft erfolgreich zu erhalten. Um auf diese Herausforderung reagieren zu können, wurde das Cluster for Cloud to Coast Climate Change Adoption (C5A)- Projekt geschaffen, welches das System „Cloud to Coast“ (C2C) für das Management von Überschwemmungsrisikos anwendet und beinhaltet. Der Projektansatz umfasst die Betrachtung vier konstituierender Systeme (Staumengen Einzugsgebiet, Küsten, Städte, Infrastrukturnetze) und ermöglicht die Entwicklung multifunktionaler und anpassungsfähiger Lösungen, welche nachhaltig und integriert für die gesamte Nordseeregion anwendbar sein sollen.

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INDU-ZERO - Industrialisation of house renovations towards energy-neutral

Das Projekt INDU-ZERO widmet sich den Herausforderungen der Massensanierung älterer Häuser. Die Kosten für Renovierungspakete sind für Endbenutzer noch immer zu hoch und eine Technologie für die Massenproduktion von Renovierungspaketen ist nicht verfügbar. Ziel von INDU-ZERO ist es daher, einen Entwurf für einen automatisierten Produktionsprozess zu entwickeln, um jährlich 15.000 Sanierungspakete zu produzieren, die die Sanierung von Häusern in Richtung Nullenergie ermöglichen. Durch die Erstellung einer Blaupause erhält der Bausektor die Werkzeuge und den Anreiz, Sanierungspakete mit dem richtigen Qualitätsstandard und einem akzeptablen Preis zu produzieren.

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DUAL Ports - Developing Low carbon Utilities, Abilities and potential of regional entrepreneurial Ports

Das Projekt DUAL Ports bringt Häfen, Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen aus Belgien, Deutschland, den Niederlanden, Dänemark und Schottland zusammen. Ziel der Zusammenarbeit ist die gemeinsame Erarbeitung von Lösungsansätzen zur langfristigen Reduktion von CO2-Emissionen und Umweltbelastungen, die durch die Aktivitäten der Hafenwirtschaft verursacht werden. Durch den Wissensaustausch zwischen den Partnern und den dabei entstehenden Synergien soll die Entwicklung und Umsetzung von Nachhaltigkeitsinnovationen in Häfen vorangetrieben werden.

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DecomTools - Eco-innovative concepts for the end of offshore wind energy farms lifecycle

Die Lebensdauer von Windenergieanlagen ist ausgelegt und zertifiziert auf 20 bis 25 Jahre.
Danach müssen sie außer Betrieb genommen oder die zertifizierte Betriebsdauer verlängert werden - oft einhergehend mit Repowering (Teilmodernisierung) der Anlagen. Allerdings fehlen Gesamtkonzepte für das Ende des Lebenszyklus von Offshore-Windenergieanlagen.
Das Projekt will diese Lücke schließen und ökologisch innovative Konzepte für den geplanten Lebenszyklus von Offshore-Windenergieanlagen entwickeln.

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